Menschen und Sprachen in der ZAR

Eine Bantu Frau stampft Manioc
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 BaAka Frau mit Gesichtstattoo
 Eine Gruppe BaAka Frauen
 
 Babies werden für gewöhnlich auf dem Rücken getragen um beide Hände für die Arbeit frei zu haben

 In der ZAR leben 11 ethnische Gruppen. Es dominieren die Gbaya, Banda, Bantu und im Süden, im Regenwaldgebiet, die Ba-Aka-Pygmäen. Die ZAR ist ein Land, das ganz verschiedene Völker verbindet und beheimatet: im Norden leben Volksgruppen arabischer Herkunft und aus dem Sahelraum; im Osten trifft man auf Bevölkerung mit nilotischem Einfluss; der Süden wird von Bantustämmigen und den als Jäger und Sammler im Regenwald lebenden Pygmäen bewohnt; nomadisch lebende Peul sind in verschiedenen Landesteilen anzutreffen. Das Besondere der ZAR ist, dass es neben der Landessprache Französisch auch eine von fast allen Einwohnern gesprochene Lokalsprache gibt, die das Land eint: Sango. Diese entwickelte sich aus der Sprache der Ngbandi vom Oubangui-Fluss als Handelssprache.

Für die BaAka Pygmäen stellte die Sprache seit jeher ein wichtiges Bindeglied mit der Außenwelt und zu den anderen Volksgruppen da. Dies erklärt warum sie sich oft der Sprache ihrer Nachbarn, die der Herkunft nach Bantus sind, bedient haben. Weil ihre Nachbarn wechselten und deshalb auch nicht immer die gleiche Sprache gesprochen haben, war die Sprache der BaAka ebenfalls einem ständigen Wandel unterzogen und dabei viele Fremdwörter aufgenommen.