Waldbüffel

 

Waldbüffel, auch Rote Waldbüffel genannt, sind mit gut 300 kg wesentlich kleiner als die dunkler gefärbten Savannen-Büffel, welche etwa 1.000 kg erreichen können. Weibliche Büffel verfügen über ein braunes Fell während die Männchen mit zunehmendem Alter auffallend dunkler gefärbt sind. Beide Geschlechter verfügen über Hörner, die Weibchen über dünnere als die Männchen.

Waldbüffel werden häufig auf den Lichtungen angetroffen und nur selten bekommt man sie im dichten Unterholz zu sehen. Auf den Lichtungen ernähren sie sich von Gräsern und Seggen, ein wichtiger Teil ihrer Ernährung. Sie leben in Gruppen bis zu 25 Individuen und die Gruppe besteht aus einem ausgewachsenen Männchen, seinen Weibchen und deren Nachwuchs. Die Weibchen gebären ein einziges Kalb alle 2,5 Jahre nach einer Trächtigkeit die 11 Monate andauert. Durch Beobachtungen auf der Dzanga Bai weiss man heute das die jährliche Geburtsperiode zwischen Mai und Juli liegt.

Büffel bevorzugen zwei Arten von Habitaten, Mischwald und Lichtungen. Waldbüffel brauchen Gräser als Nahrung und sind auf die von den Elefanten “bewirtschafteten” Lichtungen angewiesen. Die Elefanten haben den Regenwald von Bayanga geprägt und halten durch ihre Suche nach mineralhaltigen Lehmböden Waldlichtungen frei, auf denen sich auch die Waldbüffel einfinden.

Eine Gruppe von Büffeln frequentiert in der Regel im gleichen Gebiet und es wurde beobachtet das Gruppen auf denselben Lichtugen beheimatet zu sein scheinen und in regelmäßigen Abständen zwischen diesen hin und her streifen.